Reich werden im Online Casino? Ein 3-monatiges Selbstexperiment

Der Krankenbesuch bei einer Arbeitskollegin hat mich zu einem – zugegebenermaßen – spannenden Experiment verleitet: Während unseres Gesprächs erwähnte sie by the way, dass sie mit ihrem Hobby sehr viel Geld mache. Ich wurde hellhörig. Hobby und Geld, wie passt das zusammen? Sie spiele in Online-Casinos an Slots, verriet sie und sah mich vielsagend an. Ich lachte: „Du willst mir ja wohl nicht ernsthaft weismachen wollen, dass du da Gewinne einfährst!“, spottete ich.

„Das Haus gewinnt immer, und wenn du dann ein paar Kröten gewonnen hast, steht das in keiner Relation zu dem, was du bereits investiert hast!“ Obwohl ich dem ganzen sehr kritisch und meines Erachtens nach realistisch gegenüber stand, war ich doch neugierig. Sie erklärte mir ihre Gewinnstrategie und ich meldete mich – wieder zu Hause – gleich bei einem Online-Casino an. Das war vor drei Monaten.

Surprise!

Ich setzte ihre Strategie um – und was soll ich sagen, nach kaum fünf Minuten wiesen mich blinkende Buchstaben auf einen „High Win“ hin. In meinem Fall waren das 50 Euro. Ich hatte 50 Euro eingezahlt und ließ mir gleich darauf die 100 Euro auszahlen. Schließlich war die Verlockung groß, weiter zu zocken. Ich dachte also, ich nehme die 50 Euro und danke, das war´s… . Vorläufig… . Denn schon ein paar Tage darauf packte mich wieder das Spielfieber. ‚Was soll schon groß passieren‘, dachte ich, ‚ ich backe ohnehin nur kleine Brötchen.‘ Ich zahlte ganz mutig 50 Euro ein – und sahnte 46 Euro ab.

Goldgräber-Stimmung

Ich war begeistert: Das würde mein neuer Nebenerwerb werden. Ich sah schon all‘ die schönen Dinge, die ich mir von den Gewinnen kaufen würde vor mir. Abenteuerlustig zahlte ich 100 Euro ein. Nachdem ich 50 Euro verzockt und noch immer keinen Gewinn eingefahren hatte, überkam mich ein ungutes Gefühl. Griff die Strategie heute nicht? Ich spielte – egal was passierte – immer mit 11 Linien, so wie es mir meine Kollegin eingeschärft hatte. Mit 55 cent Einsatz pro Drehung zockte ich tapfer weiter. Und verlor das erste mal… . Ich war wütend. Ein paar Tage später wollte ich meinen Verlust wieder ausmerzen. Mit einem flauen Gefühl im Magen zahlte ich 50 Euro ein – und gewann! Zwar waren es diesmal nur 43 Euro – aber immerhin – ich ließ mir 143 Euro auszahlen. ‚Gut‘, dachte ich bei mir, ‚du hast also einmal verloren – was solls?! Ist ja schon wieder einiges am Konto!‘

I am not amused

Ein paar Tage später schritt ich wieder guter Dinge zum Laptop, um mein Glück herauszufordern. Ich zahlte 100 Euro ein – und verlor. Wie gelähmt saß ich da. Doch das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen: Nächsten Tag zahlte ich ein weiteres Mal 100 Euro ein – wieder weg! Es war wie verhext. Gewarnt von meinen Misserfolgen versuchte ich noch einige Male, wenigstens meinen Einsatz zurück zu zocken: Bis zum heutigen Tage ist die Lage unverändert. Ich zahle kleine Beträge ein, und weg sind sie.

Fazit

Nachdem ich dieses – teils doch recht spannende Experiment – nun enttäuscht abgebrochen habe, stelle ich nüchtern fest: Es ist etwas dran an der alten Spieler-Weisheit. Das Haus gewinnt immer! Natürlich kann es das ein- oder andere Mal schon vorkommen, dass höhere Gewinne dabei sind. Doch wie ich eingangs schon erwähnte: Diese Summen stehen in keiner Relation zu den Einzahlungen! Schnelle Kasse funktioniert nicht auf diese Art. Da ist es doch besser, einer ordentlichen Arbeit nachzugehen. Wobei: Wer den Nervenkitzel liebt, kann schon mal um Geld spielen. Doch eine Einnahmequelle hinter einem Online-Slot zu vermuten wäre doch prekär.

Hautalterung durch Blaues Licht von Smartphones und Tablets

Das ständige Starren auf erleuchtete Bildschirme von Smartphones und Tablets kann nach Aussagen von Wissenschaftlern aufgrund neuer Erkenntnisse in der Haut zu einer frühzeitigen Faltenbildung führen.

Bei jedem Urlaub am Strand gehört der Sonnenschutz zur Basis der Hautpflege. Es gibt neben der aggressiven Ausstrahlung der UV-Strahlung der Sonne noch ein weniger bekanntes anderes Licht, vor dem sich Menschen schützen sollten. Es ist das sogenannte Blaue Licht, was von digitalen Bildschirmen, wie sie Tablets und Smartphones besitzen, ausgestrahlt werden. Es kann tief in Hautschichten eindringen und zu irreparablen Schäden führen, die die menschliche Haut schnell altern lassen. Dieses sehr junge und moderne Phänomen ist bei Wissenschaftlern als Digital Aging bekannt.

Wie kann man sich vor den Effekten des Blauen Lichts schützen

Die Hautpflege-Expertin Dr. Barbara Sturm, eine Ärztin für ästhetische Schönheitsmedizin und Inhaberin der gleichnamigen Hautpflege-Linie, entwickelte spezielle Hautpflegen und erklärt, warum man zwischenzeitlich das Smartphone zur Seite legen sollte.

Was ist das Blaue Licht – und warum ist es so schädlich für die Haut von Menschen?

Im Gegensatz zur Sonne im Himmel, die ein weißes Licht ausstrahlt, wird das Blaue Licht künstlich induziert, welches von Tablets, Smartphones TV Bildschirmen oder Desktop-PCs abgegeben wird. Es weist eine Wellenlänge zwischen 370 und 510 Nanometern auf, das eine hohe energetische Ladung trägt.

Warum das Blaue Licht schädlich für die menschliche Haut ist, wird von der Wissenschaftlerin Dr. Barbara Sturm beleuchtet. „Blaues Licht, als auch als HEV-Strahlung bekannt, dringt tiefer als die allgemeine UV-Strahlung in die menschliche Haut ein, welche selbst aus UVB- und UVA-Strahlungen zusammengesetzt ist. Bei Personen, die dem HEV-Licht ausgesetzt sind, kann das zur Entstehung freier Radikale in der Haut führen, welche in den menschlichen Zellen die DNA zerstört und in der Folge zu Fältchen, fahle Haut, Erythemen, Pigmentflecken und anderen verfrühten Alterserscheinungen führen kann. HEV-Licht kann zudem die natürliche Hautschutzbarriere zerstören oder zumindest schwächen, die es anderen schädliche Stoffen ermöglichen, leichter in die Haut einzudringen“.

Dr. Peter Kessler erklärt dazu, dass bei der Zerstörung wichtiger Bindegewebefasern, zu denen Kollagen und Elastin gehören, welche für die Elastizität und der Spannkraft der Haut verantwortlich sind, es in vielen Fällen zu einem sogenannten „Screen-Face“ kommen kann, was sich mit einer allgemeinen Erschlaffung und faltiger Haut im Bindegewebes des Gesichts bemerkbar macht. Der oxidative Stress der Haut, welcher durch das Blaue Licht hervorgerufen wird, macht sie anfälliger für Ekzeme und dem Austrocknen. All diese Symptome, die von Hautexperten aufgeführt wurden, werden heutzutage mit dem Begriff des „Digital Aging“ zusammengefasst. Es ist ein Thema, was in der Hautpflege zukünftig eine immer wichtigere Rolle einnehmen wird.

Wie man sich vor dem Blauen Licht schützen kann

Bei Forschungen zum Blauen HEV-Licht steht die Wissenschaft noch ganz am Anfang. Auswirkungen und Erkenntnisse rundum das Blaue Licht sind derzeit ein Neugebiet, was die beiden beteiligten Hautpflege-Experten bestätigen. Auch wenn das Digital Aging noch ein weitestgehend unbekanntes Gebiet in der Wissenschaft ist, gilt der Rat, sich selbst durch die Einschränkung des Gebrauchs von Tablets und Smartphones vor dem Blauen Licht zu schützen.