Rechtspopulisten in der Homo-Hölle: Hilfe, wir werden unterdrückt!

Früher war alles besser: „Ich Tarzan – Du Jane!“ Mehr gab es zum Verhältnis der Geschlechter nicht zu sagen. Also lebten Tarzan und Jane zufrieden ihr heterosexuelles Eheglück inmitten einer stetig wachsenden Kinderschar. Doch eines Tages traf Tarzan im Wald auf eine Gruppe schwuler Kommunisten, die ihm ihre prachtvollen Knüppel zeigten. Er kehrte nie zu Jane zurück. Die nunmehr alleinstehende Mutter gewahrte plötzlich die Abhängigkeit von Tarzan, in der sie jahrelang ohne Argwohn zugebracht hatte. Unter bitteren Tränen schwor sie sich, nie wieder einem Mann hörig zu sein und lebte fortan mit einer lesbischen Gender-Ideologin. Gemeinsam indoktrinierten sie Janes Kinder mit den Lehren des Feminismus. Die Jungen verweiblichten immer mehr und ähnelten schließlich ihrer Mutter, die Mädchen wurden zu Jungen umgepolt und eiferten dem Vater nach. Das Paradies war verloren.

Heute wissen nur noch sehr wenige Menschen um die Geheimnisse des richtigen und guten Lebens. Zu ihnen zählen beispielsweise Eva Hermann, Thilo Sarrazin, Jürgen Elsässer, Elena Misulina, Olga Batalina oder Beatrice Bourges. Es sind mutige Menschen, die täglich für die Wahrheit kämpfen und deshalb bedroht und verfolgt werden: Von schwulen Kommunisten und lesbischen Gender-Ideologen.

So zum Beispiel auf der Compact-Konferenz in Leipzig, dem letzten großen Klassentreffen der genannten Herrschaften. Über Ausschreitungen, die mitreißendsten Redebeiträge und den genauen Termin für den Untergang des Abendlandes können sich interessierte Leser hier oder hier informieren.

Es ist nicht genug für alle da: Wie Populisten das Recht ausgeht.

Was genau ist es aber, das einen Populisten umtreibt und ihn ohne Unterlass besorgt in Mikrofone sprechen lässt? Auf diese Frage gibt uns Norbert Geis (CSU) einen wichtigen, weil repräsentativen Hinweis. In einem bedenklichen Interview mit dem Deutschlandfunk gibt er zu Protokoll: “Wenn etwas egalisiert wird, dann ist beides egal.” Geis spricht natürlich von der eingetragenen Lebenspartnerschaft und der Ehe für normale Menschen.

Des Populisten Kern ist die Angst vor einem Verlust an Rechten und Bedeutung traditioneller Institutionen und zwar in dem Maße, in dem neue Modelle an Rechten und Bedeutung hinzugewinnen. Ganz so, als gäbe es in einer modernen Gesellschaft nur eine begrenzte und gleichbleibende Menge an Recht, die durch Gesetze auf die eine oder andere Art verteilt wird.

Nur so lässt sich erklären, warum Schwule und Lesben angeblich Ehe und Familie zerstören, wenn sie die rechtliche Gleichstellung fordern. In der Welt des Populisten verlieren Personen durch die Gleichstellung anderer Rechte. Sie gehen davon aus, dass Recht in einem Staat ein Nullsummenspiel ist. Es ist entweder hier oder dort und was der eine hat, hat der andere nicht.

Das ist in etwa so, als würde man behaupten, weniger Sonne abzubekommen, weil man nicht allein am Strand liegt. Dass sich auch Menschen wie Herr Geis, die ihr halbes Leben lang im Bundestag verbracht haben, um dort über anderer Leute Rechte zu befinden, solcher “Argumente” bedienen, ist ein sicherer Beleg dafür, dass die Aufklärung gescheitert ist. Denn auch wenn’s keiner glaubt: Recht ist eins der wenigen Güter, das sich vermehrt, wenn man es teilt.  

Beim Populisten wird das Recht aber nicht nur hier und da knapp, es entfaltet auch eine gefährliche Lenkwirkung auf diejenigen, die unter ihm Leben. Aus einem vollkommen übersteigerten Rechts-positivismus heraus wird gern behauptet, dass die rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben diese “Lebensentwürfe” attraktiver mache. Es werden einfach mehr Männer schwul, wenn sie quasi auch hinten rum an eine Steuervergünstigung kommen. Logisch.

An dieser Stelle möchte ich mich auch einmal zu einer simplen Wahrheit hinreißen lassen: Wer sowas sagt, ist doof!

Um Himmels Willen, schützt die Kinder!

Da Schwule und Lesben durch ihr sektiererisches Treiben die Familie, die “Keimzelle der Gesellschaft”, entwerten und entrechten, bringen sie auch süße, kleine, arme, wehrlose, unschuldige und Hoffnung spendende Scheißkinder in Gefahr. Zu allem Überfluss wollen sie auch noch ihre eigenen Scheißkinder haben, um denen so richtig den Start ins Leben zu versauen. Keine “Menschenexperimente an Kindern”! (Elsässer) Das wird man wohl noch sagen dürfen! Nicht?! Hmm …

Jedenfalls vergehen sich Schwule und Lesben an der Zukunft des deutschen Volkes! Sie denken, sie können “den Aufstand gegen die Biologie wagen”, doch sie werden sich “nicht durchsetzen”! (Elsässer) Ja, sie planen sogar die “Zerstörung der Gesellschaft”! (Bourges)

Da springt der Mob von den Stühlen! Standing Ovations! Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft. Zumindest auf der Compact-Konferenz. Und auch das letzte Arschloch denkt sich: Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein! Aber leider nur in der Halle: Denn vor der Tür warten immer noch die schwulen Kommunisten und die lesbischen Gender-Ideologen. Sie sind bereit, der zarten Täter-Opfer Umkehr und den schüchtern-totalitären Reinheitsphantasien der Konferenzteilnehmer brutal zu widersprechen und die Populisten mit Gegenargumenten antidemokratisch zu unterdrücken.

Es ist schon erstaunlich, wie oft Schwulen und Lesben vorgeworfen wird, Kinder für politische Zwecke zu instrumentalisieren. Vor allem, weil dieser Vorwurf von Personen kommt, die ihre eigene Agenda mit nichts anderem begründen, als dem Schutz von Kindern.


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